← StageDisplay

Hinweise für IT-Abteilungen

Diese Seite beantwortet die Fragen, die vor der Freigabe einer Software gestellt werden: welche Verbindungen sie aufbaut, welche Daten sie überträgt, worauf sie auf dem Rechner zugreift, was sie schreibt und wie sich der Installer prüfen lässt. Sie ist zum Weiterleiten gedacht.

Grundlage dieser Angaben

Jede Aussage auf dieser Seite trägt ihre Quelle: Quellcode heißt, sie stammt aus dem Programmcode der Anwendung (Stand 1.3.3; vollständig durchgesehen wurde 1.3.0 am 07.09.2026, die Änderungen bis 1.3.3 sind am 21.09.2026 abgeglichen). NDI-Doku heißt, sie beschreibt das Verhalten der eingebundenen NDI-Bibliothek von Vizrt nach deren Dokumentation — dieses Verhalten liegt außerhalb unseres Codes. Portal heißt, sie beschreibt eine Einstellung unseres Lizenzportals, nicht des Programms. Installer heißt, sie stammt aus dem Setup-Skript. Datei heißt, sie stammt aus der veröffentlichten Installer-Datei selbst; die Zertifikatsangaben liest diese Seite bei jedem Aufruf daraus. Wo eine Angabe unbequem ist, steht sie trotzdem hier.

Was die Software ist Quellcode

Stage Display Regie (StageDisplayRegie.exe) ist eine Windows-Desktopanwendung für die Bild- und Textausgabe auf Bühnen, in Konferenzräumen und in der Videoproduktion. Sie verteilt Inhalte auf mehrere Monitore und NDI®-Ausgänge: PowerPoint-Folien und -Notizen, Kamerabilder, Referententimer, Uhrzeit und eingeblendete Regiehinweise.

Sie läuft als der angemeldete Benutzer, ohne erhöhte Rechte, ausschließlich lokal auf dem Regierechner. Es gibt keine Serverkomponente im Kundennetz und keinen Cloud-Dienst, in den Inhalte übertragen würden.

Verbindungen ins Internet Quellcode

Der eigene Code der Anwendung enthält genau drei Stellen, die eine Netzverbindung aufbauen — alle über die HTTP-Bibliothek der Python-Standardbibliothek, alle zur selben Adresse updates.netsecure.media. Es gibt keinen weiteren Netzwerkcode.

AufrufZielWannWas genau gesendet wird
Lizenz aktivieren / erneuern updates.netsecure.media Bei Eingabe des Schlüssels, auf „Jetzt erneuern" und im Betrieb, wenn der Erneuerungstermin im Token näher rückt — bei einer Jahreslizenz rund alle drei Wochen, bei Wochen- und Wochenendlizenzen alle sechs Stunden (siehe unten) key, machineHash, machineName, appVersion
Sperrprüfung updates.netsecure.media Alle 60 Sekunden, solange eine Lizenz hinterlegt ist, auch eine gesperrte — ohne Netz als erfolgloser Versuch. Nur gegenüber einem Portal, das diese Abfrage nicht kennt: alle 5 Minuten, ersatzweise über die Erneuerung. Startet das Programm ohne Lizenz oder mit abgelaufener, fragt es nicht, bis im Lizenzdialog ein Schlüssel aktiviert wird; endet eine Lizenz während des Betriebs, fragt es bis zum Beenden weiter. key, machineHash
Platz freigeben updates.netsecure.media Nur auf Anweisung des Bedieners key, machineHash, machineName, appVersion
Versionsangaben abrufen updates.netsecure.media Einmal rund 1,5 Sekunden nach dem Programmstart, sonst nur über „Hilfe → Nach Updates suchen" Keine Daten außer der Programmkennung im User-Agent
Installer laden updates.netsecure.media Nur nach Bestätigung des Bedieners Keine Daten außer der Programmkennung im User-Agent

Jeder dieser Aufrufe trägt im User-Agent die Programmkennung mit Versionsnummer, etwa StageDisplayRegie/1.3.3 (Windows).

Wie oft sich die Software beim Portal meldet Quellcode Portal

Solange eine Lizenz hinterlegt ist, fragt die Software alle 60 Sekunden nach, ob sie noch gilt. Ein neues Token holt sie, sobald dessen Erneuerungstermin weniger als sieben Tage entfernt ist — höchstens alle sechs Stunden und nur im Anschluss an eine Sperrprüfung, die das Portal erreicht hat. Den Erneuerungstermin im Token setzt das Portal: bei einer Jahreslizenz 30 Tage, bei Wochen- und Wochenendlizenzen 12 Stunden nach der Ausstellung. Eine Jahreslizenz erneuert sich damit rund alle drei Wochen, in der letzten Woche vor ihrem Ende alle sechs Stunden. Eine Wochen- oder Wochenendlizenz erneuert sich kurz nach der Aktivierung und danach alle sechs Stunden, solange das Programm läuft — jedes Mal mit den vier Feldern aus der Tabelle, also auch mit dem Rechnernamen.

Regeln für diese Verbindungen

Wenn die Adressen nicht erreichbar sind

Die Software arbeitet weiter. Der Ausfall wird protokolliert, es erscheint kein Dialog, nichts blockiert — auf einem Rechner in fremdem Veranstaltungs-WLAN ist das der Regelfall. Eine aktivierte Lizenz gilt bis zum im Token hinterlegten Erneuerungstermin, danach für eine ebenfalls im Token hinterlegte Kulanzfrist weiter; erst dann schaltet die Software in den Demo-Betrieb zurück. Unabhängig davon endet jede Lizenz zum Ende ihrer gebuchten Laufzeit, das ebenfalls im Token steht — mit oder ohne Netz. Bei Wochen- und Wochenendlizenzen ist das der Regelfall: Sie arbeiten ohne Portal bis zum gebuchten Zeitpunkt. Fassung 1.3.3 vollzieht den Wechsel in den Demo-Betrieb allerdings in beiden Fällen erst beim nächsten Programmstart; ein Programm, das über das Ende hinaus läuft, bemerkt es nicht von selbst. Startet die Software im Demo-Betrieb, nimmt sie keinen Kontakt zum Lizenzportal auf; die Update-Suche beim Start (siehe Tabelle) läuft davon unabhängig.

Verbindungen im lokalen Netz — nur mit NDI® Quellcode NDI-Doku

NDI® ist ein offener Standard für Video über IP, entwickelt von Vizrt. Die Software kann NDI-Quellen empfangen (als Modul im Layout) und eigene Kanäle als NDI-Stream senden. Beides findet ausschließlich im lokalen Netzsegment statt. Wird NDI nicht benutzt, entfällt alles in diesem Abschnitt.

VorgangRichtungTechnik
Quellen finden eingehend mDNS-Multicast, UDP 5353. Die NDI-Bibliothek lauscht auf Ankündigungen anderer NDI-Geräte im Netz.
NDI-Quelle empfangen ausgehend Die Bibliothek baut die TCP-Verbindung zur Quelle auf; das Bild fließt darüber zurück. Angefordert wird die höchste Bandbreitenstufe im Format BGRX/BGRA. Mitgelieferter Ton wird entgegengenommen und sofort verworfen — die Software verarbeitet keinen Ton.
NDI-Stream senden eingehend Die Bibliothek öffnet einen lauschenden TCP-Port, damit Empfänger sich verbinden können; laut NDI-Dokumentation ab TCP 5960 aufwärts. Gesendet wird ausschließlich Video: 1920 × 1080, 30 Bilder/s, BGRX. Kein Ton, keine Metadaten. Der Stream trägt den vom Bediener vergebenen Kanalnamen.

Welche Ports die NDI-Bibliothek konkret belegt, bestimmt das NDI-SDK, nicht unser Code. Verbindliche Angaben dazu stehen in der Dokumentation des NDI-SDK von Vizrt.

Eingehende Verbindungen Quellcode Installer

Aus dem Internet: keine. Die Anwendung betreibt keinen Server und nimmt aus dem Internet keine Verbindungen entgegen. Für die beiden oben genannten Adressen genügt ausgehendes HTTPS.

Im lokalen Netz: nur mit NDI. Beim ersten NDI-Einsatz fragt die Windows-Firewall nach einer Freigabe für die Anwendung — der Installer legt bewusst keine Regel an. Empfohlen ist eine Freigabe für eingehenden Verkehr nur im Profil „Privat" beziehungsweise „Domäne", nicht in „Öffentlich". Ohne diese Freigabe funktioniert das Senden von NDI-Streams nicht; Empfang und alle übrigen Funktionen bleiben davon unberührt.

Zugriff auf andere Programme Quellcode

PowerPoint

Die Software verbindet sich über COM-Automation mit einer bereits laufenden PowerPoint-Instanz. Sie startet PowerPoint nicht, öffnet keine Dateien und findet ohne laufende Vorführung nichts vor.

Bildschirmabgriff

Der Abgriff ist im Auslieferungszustand aus und wird vom Bediener eingeschaltet (Einstellungen → „Folienbild live abgreifen (Beta)"). Ist er aus, wird kein Fensterinhalt gelesen.

Um die Folie samt laufender Animationen zu zeigen, greift die Software den Inhalt eines einzigen Fensters ab: des PowerPoint-Vorführfensters. Dafür wird der Fensterinhalt direkt gelesen (PrintWindow), nicht der Bildschirm; nur wenn das scheitert, wird ersatzweise der Bildschirmausschnitt an der Position dieses Fensters kopiert. Andere Fenster, andere Anwendungen oder der Desktop werden nicht erfasst.

Eingabegeräte Quellcode

Die Folienfernbedienung ist im Auslieferungszustand aus und wird vom Bediener eingeschaltet. Sie kennt zwei Betriebsarten, und der Unterschied ist für die IT erheblich:

BetriebsartTechnikWas sie sieht
„Nur ein Gerät" Raw Input (RegisterRawInputDevices) für das gewählte Gerät. Zum Anzeigen des Gerätenamens wird HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum gelesen. Nur die Tasten dieses einen Geräts.
„Jede Tastatur" Ein systemweiter Low-Level-Tastaturhaken (WH_KEYBOARD_LL). Jeden Tastendruck im System, auch in anderen Programmen.

Das sagen wir offen, weil dieselbe Technik auch Keylogger benutzen

Der Haken in der Betriebsart „Jede Tastatur" sieht alle Tastendrücke. Was er damit tut, steht im Code: Er vergleicht jeden Tastendruck mit den zwei konfigurierten Tasten für Vor und Zurück. Trifft eine davon, wird sie verarbeitet und nicht an andere Programme weitergereicht. Jede andere Taste wird unverändert weitergereicht. Kein Tastendruck wird gespeichert, protokolliert oder übertragen.

Wer das in seiner Umgebung nicht möchte, wählt die Betriebsart „Nur ein Gerät" oder lässt die Fernbedienung aus. Beides schränkt sonst nichts ein.

Kameras, Monitore, Ton, Zwischenablage Quellcode

Welche Daten den Rechner verlassen Quellcode

Die vollständige Liste steht in der Tabelle oben; hier die Felder im Einzelnen:

machineHash Ein mit einem produktspezifischen Wert gesalzener SHA-256-Hash der Windows-MachineGuid (gelesen aus HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Cryptography). Die GUID selbst wird nicht übertragen; der Hash lässt sich nicht auf den Rechner zurückrechnen. Bewusst nicht verwendet: MAC-Adressen, Seriennummern von Datenträgern, Prozessorkennungen.
machineName Der Rechnername, auf 64 Zeichen begrenzt — bei Aktivierung, Erneuerung und Freigabe, bei der Sperrprüfung nur auf dem Ersatzweg über die Erneuerung (siehe Tabelle). Er dient dazu, die Geräte in der Lizenzübersicht des Kunden zu unterscheiden. Bei Wochen- und Wochenendlizenzen geht er damit etwa alle sechs Stunden hinaus.
appVersion Die Versionsnummer der Anwendung — bei Aktivierung, Erneuerung und Freigabe; im User-Agent steht sie bei jedem Aufruf.
key Der Lizenzschlüssel des Kunden.

Sonst nichts: keine Telemetrie, keine Nutzungsstatistik, kein Analyse- oder Absturzmeldedienst. Präsentationen, Kamerabilder, Notizen und NDI-Signale verlassen den Rechner nur über die vom Bediener eingerichteten Ausgänge im lokalen Netz.

Was auf dem Rechner geschrieben wird Quellcode

OrtInhalt
C:\Program Files\StageDisplayRegie Nur bei der Installation. Die laufende Anwendung schreibt dort nie.
%LOCALAPPDATA%\StageDisplayRegie\license Das Lizenz-Token und eine Zustandsdatei (zuletzt gesehener Zeitpunkt, gegen Zurückstellen der Uhr). Das Token ist mit Ed25519 signiert, nicht verschlüsselt; die Signatur wird geprüft, bevor der Inhalt gelesen wird. Es enthält Lizenzschlüssel, Kundenname, Kundennummer, den Rechner-Hash, Plan, Platzanzahl und Laufzeiten. Auf einem anderen Rechner ist es wegen der Rechnerbindung wertlos.
%LOCALAPPDATA%\StageDisplayRegie\logs updater.log, licensing.log und crash.log. Enthalten Zeitstempel, Versionen und Fehlermeldungen — keine E-Mail-Adressen, keinen Rechnernamen. licensing.log enthält nach einer Aktivierung den Lizenzschlüssel. crash.log legt die Software beim ersten Start an; bei jedem Beenden kommt ein Eintrag mit dem Aufrufstapel hinzu, bei einem Absturz zusätzlich die Fehlermeldung. Keine der Dateien wird rotiert; licensing.log wächst um eine Zeile je Minute, solange die Sperrprüfung kein „aktiv" erhält — ohne Netz, bei gesperrter und bei im Betrieb abgelaufener Lizenz.
%LOCALAPPDATA%\StageDisplayRegie\updates Ein heruntergeladener Installer bis zu seiner Ausführung; ältere Installer dort werden dabei gelöscht.
%TEMP% ppt_stage_slide.png und ppt_stage_next.png: das Bild der aktuellen und der nächsten Folie, exportiert aus PowerPoint. Diese Dateien enthalten Folieninhalt. Ab Version 1.3.0 löscht die Software jede davon sofort, nachdem sie das Bild übernommen hat — sie liegen also nur für den Moment des Ladens dort. Hält ein Virenscanner eine Datei noch geöffnet, wird sie beim nächsten Folienwechsel entfernt; Reste einer abgebrochenen Sitzung räumt die Software beim nächsten Start weg. Bis Version 1.2.5 blieben beide Bilder liegen, bis Windows den Temp-Ordner bereinigte. Dazu stage-display-ui\ mit kleinen Pfeilgrafiken für die Oberfläche.
Registry HKEY_CURRENT_USER\Software\StageDisplayApp Fensterlage, Layout-Vorlagen, Kanalkonfiguration, Fernbedienungseinstellungen, übersprungene Update-Version. Nur unter dem Benutzer; HKLM wird ausschließlich gelesen (MachineGuid, Gerätenamen).

Installer prüfen

Aktuelle Fassung

Version wird geladen …, Größe wird geladen

SHA-256 des Installers:

wird geladen …

Diese Angaben werden beim Aufruf dieser Seite unmittelbar vom Update-Server geladen und beziehen sich immer auf die derzeit veröffentlichte stabile Fassung.

Unter Windows lässt sich die Prüfsumme so vergleichen:

certutil -hashfile StageDisplayRegie-<Version>-setup.exe SHA256

Code-Signatur Datei

Ab Version 1.3.1 trägt jede ausführbare Datei, die die Anwendung mitbringt, eine Authenticode-Signatur — auch alle Programmbibliotheken und die Python-Module mit der Endung .pyd, die Windows wie eine DLL lädt. In Version 1.3.0 waren es nur drei: Installer, Programmdatei und Deinstaller. Für App Control (WDAC), AppLocker mit DLL-Regeln und Smart App Control ist das der entscheidende Unterschied, weil dort jede geladene Datei geprüft wird und nicht nur die gestartete.

Bibliotheken anderer Hersteller behalten deren Originalsignatur; sie zu ersetzen würde die Herkunft verschleiern. An einer Installation der Fassung 1.3.2 nachgezählt, verteilen sich die 145 Dateien so:

The Qt Company Oy51 — die Oberflächenbibliothek
NetSecure.Media48 — unser Programm und alles, was sonst unsigniert wäre
Microsoft Corporation41 — Visual-C++-Laufzeit und Windows-Komponenten
Microsoft Windows Software Compatibility Publisher3 — einzelne Windows-Komponenten
Vizrt AG2 — NDI

Eine Freigabe nach Herausgeber braucht damit entweder diese fünf oder eine Regel auf NetSecure.Media zusätzlich zu den üblichen Microsoft- und Qt-Regeln. Leicht zu übersehen: Der Installer entpackt beim Start eine zweite ausführbare Datei nach %TEMP%\is-XXXXXXXX.tmp\StageDisplayRegie-<Version>-setup.tmp und führt sie aus — unter App Control scheitert sonst genau daran die Installation. Auch diese Datei ist signiert.

Jede Signatur trägt einen Zeitstempel und bleibt damit auch nach Ablauf des Zertifikats gültig. Die folgenden Angaben liest diese Seite beim Aufruf aus der Signatur des aktuellen Installers; sie stimmen damit auch nach einem Zertifikatswechsel.

Herausgeber, wie Windows ihn anzeigtNetSecure.Media
Vollständiger Name im ZertifikatCN=NetSecure.Media, O=NetSecure.Media, L=Heisfelde, S=Leer, C=DE
Ausgestellt vonActalis Code Signing CA G2, Stammzertifikat Actalis Authentication Root CA
ArtCodesignatur-Zertifikat mit geprüfter Organisation (OV)
Gültig15.09.2026 bis 15.09.2027
Fingerabdruck (SHA-1)9A93E9018A1EA38F33751B5A9C8663B55FE469F6
Seriennummer0FD6949D359641C2E6C0532C976A29D9
ZeitstempelActalis Time Stamping CA G1

Selbst nachsehen lässt sich das im Explorer unter Eigenschaften → Digitale Signaturen, oder in PowerShell:

Get-AuthenticodeSignature .\StageDisplayRegie-<Version>-setup.exe | Format-List Status, SignerCertificate
Get-ChildItem "C:\Program Files\StageDisplayRegie" -Recurse -Include *.exe,*.dll,*.pyd | ForEach-Object { Get-AuthenticodeSignature $_ } | Group-Object Status

Erwartet ist der Status Valid und im Zertifikat der Name aus der Tabelle; der zweite Befehl muss für die installierte Fassung ausschließlich Valid ausgeben. Für Freigaberegeln nach Herausgeber, etwa mit AppLocker, ist der vollständige Name maßgeblich.

SmartScreen kann trotzdem noch warnen

Das Zertifikat ist neu, und Microsoft SmartScreen bildet seine Einstufung aus der Zahl der Installationen signierter Dateien. Beim ersten Start kann deshalb weiterhin ein Hinweis erscheinen. Er nennt jetzt aber NetSecure.Media als Herausgeber statt „Unbekannter Herausgeber", und die UAC-Abfrage zeigt einen verifizierten Herausgeber. Wie lange SmartScreen noch warnt, können wir nicht beeinflussen.

Fassungen bis einschließlich 1.2.5 sind nicht signiert. Unabhängig von der Signatur bleibt die SHA-256-Prüfsumme oben ein zweites Merkmal. Für eine Freigabe in Ihrer Umgebung stellen wir Ihnen die Datei auf Wunsch auch auf anderem Weg zur Verfügung — die Kontaktangaben stehen am Ende dieser Seite.

Wie Updates ablaufen Quellcode Installer

Signaturprüfung im Updater

Ab Version 1.3.0 prüft der Updater unmittelbar vor dem Start die Code-Signatur des heruntergeladenen Installers. Windows muss der Signatur vertrauen, und der Herausgeber muss NetSecure.Media sein. Trifft eines von beidem nicht zu, wird der Installer nicht ausgeführt, und die installierte Fassung bleibt unverändert.

Die Regel ist fest im Programm hinterlegt und lässt sich über keine Konfigurationsdatei abschalten. Kann Windows die Widerrufsliste nicht erreichen, etwa ohne Internetzugang, wird ohne diese Abfrage geprüft; ein tatsächlich widerrufenes Zertifikat führt weiterhin zur Ablehnung. Das Ergebnis steht im Protokoll updater.log.

Wirksam ist die Prüfung bei Updates, die eine Installation ab 1.3.0 bezieht. Wer von 1.2.5 oder älter auf 1.3.0 aktualisiert, durchläuft noch den bisherigen Updater ohne diese Prüfung.

Fassungsprüfung im Updater

Ab Version 1.3.3 prüft der Updater nach der Signatur auch, welche Fassung im Setup steckt. Er liest dazu die Dateiversion aus der Versionsressource der heruntergeladenen Datei, über die Windows-Funktionen GetFileVersionInfoW und VerQueryValueW. Diese Angabe steht in der Datei selbst und ist von der Code-Signatur mit abgedeckt.

Gestartet wird das Setup nur, wenn diese Fassung der im Manifest angekündigten entspricht und nicht älter ist als die installierte. Fehlt die Angabe, passt sie nicht oder ist sie älter, wird der Installer nicht ausgeführt, und die installierte Fassung bleibt unverändert. Das Ergebnis steht im Protokoll updater.log. Auch diese Regel ist fest im Programm hinterlegt.

Verglichen wird der Zahlenteil der Fassung, denn eine Vorabkennzeichnung wie „-beta.1" kann die Versionsressource nicht tragen. Wirksam ist die Prüfung bei Updates, die eine Installation ab 1.3.3 bezieht. Wer von 1.3.2 auf 1.3.3 aktualisiert, durchläuft noch den bisherigen Updater ohne diese Prüfung.

Was hier ehrlicherweise fehlt

Das Manifest — die kleine Textdatei auf dem Update-Server, die der laufenden Software mitteilt, welche Fassung es gibt und welche Prüfsumme sie hat — ist nicht signiert. Es ist kein Programmbestandteil: Die Signaturen weiter oben betreffen die ausgelieferten Programmdateien, nicht diese Textdatei. Die Vertrauenskette ist: TLS-Verbindung zu unserem Server, darin die Prüfsumme, gegen die der Installer geprüft wird. Wer den Server oder die Verbindung kontrollierte, könnte beides ersetzen. Eine Signatur des Manifests ist geplant; die dafür nötige Infrastruktur ist für die Lizenz-Token bereits in Betrieb.

Die oben beschriebene Signaturprüfung nimmt diesem Weg ab Version 1.3.0 die Wirkung: Ein untergeschobener Installer ließe sich weiterhin anbieten, aber nicht mehr starten. Sie ersetzt die Signatur des Manifests nicht — vorgesehen ist beides.

Seit Version 1.3.3 ist auch der Fall geschlossen, dass ein verändertes Manifest statt einer fremden Datei eine ältere, echte Fassung anbietet. Deren Signatur wäre gültig — der Updater liest aber zusätzlich die Fassung aus dem Setup selbst und startet es nur, wenn sie zur Ankündigung passt und nicht älter ist als die installierte (siehe oben). Wirksam ist das bei Updates, die eine Installation ab 1.3.3 bezieht. Verhindern lässt sich damit nicht, dass ein verändertes Manifest ein vorhandenes Update verschweigt.

Was die Installation auf dem Rechner verändert Installer

ZielverzeichnisC:\Program Files\StageDisplayRegie, Programmdatei StageDisplayRegie.exe
Architektur64 Bit
RechteAdministratorrechte einmalig für die Installation. Danach wird die Anwendung als der angemeldete Benutzer gestartet und benötigt keine erhöhten Rechte.
Startmenü / DesktopStartmenü-Eintrag; Desktop-Verknüpfung nur auf Wunsch (Standard: aus)
Dienstwird keiner eingerichtet
Treiberwird keiner installiert
Autostart / Aufgabenplanungkein Eintrag; die Anwendung startet nur, wenn sie aufgerufen wird oder nach einem Update vom Setup wieder gestartet wird
Firewallder Installer legt keine Regel an. Beim ersten NDI-Einsatz fragt Windows; ohne NDI wird keine Freigabe benötigt
Registrynur der übliche Deinstallationseintrag des Setups; alles Weitere legt die Anwendung unter HKCU an (siehe oben)
Deinstallationüber „Apps & Features". Der Benutzerdatenordner unter %LOCALAPPDATA% und die HKCU-Einträge bleiben dabei erhalten

Mitgelieferte Komponenten Quellcode

Die Anwendung ist in Python geschrieben und mit PyInstaller zu einem eigenständigen Programmordner zusammengefasst. Enthalten sind:

KomponenteVersionZweck
Qt / PySide66.11.1Oberfläche
NDI-Laufzeitbibliothek (Vizrt)6, über ndi-python 6.3.2.3NDI senden und empfangen — Processing.NDI.Lib.x64.dll
OpenCV5.0.0.93Kamerazugriff über DirectShow
NumPy2.5.1Bildpuffer
pywin32312COM-Anbindung an PowerPoint, DirectShow-Geräteliste
cryptography50.0.0Prüfung der Lizenzsignatur (Ed25519)

Was die Software nicht tut Quellcode

Wenn Ihr Filter die Seite oder den Download blockiert

Die Domain stagedisplay.net wurde im August 2026 registriert. Manche Filterlösungen sperren neu registrierte Domains pauschal für eine Übergangszeit, unabhängig vom Inhalt. Bei einzelnen Anbietern war die Seite zeitweise fehlerhaft eingestuft; wir haben die Korrektur beantragt.

Für eine Freigabe genügen in der Regel diese Adressen:

Produktseite, Kauf und Download des Installersstagedisplay.net, ausgehend HTTPS, aus dem Lizenzdialog über stagedisplay.netsecure.media (leitet weiter)
Lizenz und Updates aus der installierten Softwareupdates.netsecure.media, ausgehend HTTPS
NDI (nur bei Nutzung)eingehend im lokalen Netz für StageDisplayRegie.exe, Profil „Privat"/„Domäne"

Die ausgelieferte Software ruft portal.netsecure.media nicht auf; Lizenzprüfung und Updates laufen beide über updates.netsecure.media.

Chrome kann den Download blockieren — beobachtet mit „Verdächtiger Download blockiert". Das ist kein Befund über die Datei: Google Safe Browsing kennt weder diese Datei noch das frische Signaturzertifikat, und ohne Downloadhistorie stuft Chrome vorsichtshalber ab. Weder stagedisplay.net noch netsecure.media noch updates.netsecure.media sind bei Google als unsicher eingestuft. Im Downloadverlauf lässt sich der Download über den Pfeil mit „Beibehalten" abschließen; prüfen Sie danach Prüfsumme und Herausgeber wie oben beschrieben.

Für Proxys, die große Dateien abbrechen: Der Download von stagedisplay.net unterstützt Teilabrufe (HTTP 206), ein unterbrochener Download lässt sich fortsetzen.

Anbieter und Rückfragen

NetSecure.Media (Einzelunternehmen), Inhaber Dominik Jürgens
Ringstraße 8, 26789 Leer (Ostfriesland), Deutschland

Für Rückfragen aus IT-Abteilungen: [email protected]

Weitere Angaben im Impressum und in der Datenschutzerklärung.

Stand dieser Angaben: Quellcode der Fassung 1.3.3. Vollständig durchgesehen wurde 1.3.0 am 07.09.2026 — eigener Code, Installer-Skript und die Aufrufe in die eingebundenen Bibliotheken; die Änderungen bis 1.3.2 sind am 16.09.2026 abgeglichen, ebenso die Angaben zur Code-Signatur, zum Bezugsweg und die Zeile zu %TEMP%; die Änderungen zu 1.3.3 am 21.09.2026. Die Aufteilung der signierten Dateien ist an 1.3.2 gezählt. Die Zertifikatsangaben liest die Seite bei jedem Aufruf aus dem aktuellen Installer. Ändert sich das Verhalten in einer späteren Fassung, wird diese Seite angepasst; der Versionsverlauf nennt jede Änderung.